Carmen Eckhardt

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Produzentin und Regisseurin/Autorin von SeeMoreFilm

Carmen Eckhardt arbeitet seit über 20 Jahren als Filmemacherin im Bereich Dokumentarfilm und Reportage, überwiegend für öffentlich rechtliche Sender. 2009 gründete sie mit SeeMoreFilm eine eigene Filmproduktion. SeeMoreFilm entwickelt und produziert Filme zu gesellschaftlich relevanten Themen, die sich innovativ mit gesellschaftlichem Wandel befassen, wie Strategien zur gewaltfreien Konfliktlösung, soziale Gerechtigkeit, Umweltschutz, Integration, besonderer Augenmerk auf Cross Culture. Menschen und ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Bislang hat sie in mehr als 30 Ländern Filme realisiert.

Portfolio (Auswahl)
Regisseurin und Produzentin von SeeMoreFilm

2018/2019  in Produktion HOMO COMMUNIS, Kinodokumentarfilm

2017-  Ojukai Impression, 55 min., Initiativfilm
2016 – „Viktors Kopf“, 88 min., Kinodokumentarfilm
2014 – „Flüchtlinge willkommen“, 30 min., DW, Reportage
2014 – Traumatherapie im Flüchtlingscamp im Nordirak, Misereor
2013 – „Herr Eke möchte bleiben“, 30 min., ZDF 37°, Reportage
2012 – „Angst! Christen im Irak“, 45, min, ARD, Reportage
2011 – „Schlag auf Schlag“, Kurzfilm zur Gewaltprävention in Berufsschulen in der Schweiz, EURO26
2010 – „Taxi Tänzer – Vom Tango umarmt“, 60 min., ZDF/3sat, Dokumentarfilm
2010 – „Ex-Soldat im Friedenseinsatz, 30 min., WDR tag7, Reportage
2009 – „Swinging“ Paris, 30 min., WDR Weltweit, Reportage
2008 – „MetroMusic“, 60 min., ZDF/3sat, Dokumentarfilm
2007 – „I ́m crazy but it`s okay“, FilmTanzProjekt mit Schülern des KAS Gymnasiums in Köln

Regisseurin, Autorin
2006 – 2007 “Ghetto Kids”, 30 min., WDR tag7, Reportage
2005 – „Die Nacht von Wildenhagen“ 52 min., Dokumentation, ARTE /WDR, FIPA, Biarritz/ Frankreich, Official Selection, Aspects of European Creation, 2006
2005 – „Mein Kriegsende“, 6 x 15 min., Interviewreihe des WDR, mit Felix Kuballa
2003 – „Für mich sind sie Kinder“, 30 min., ARD, Reportage
2002 – „Image Asia“, 20 Imagefilme, Produktion Südost-Asien, DaimlerChrysler TV
2000 – Europamagazin ARD, verschiedene Beiträge
2000 – „Die vergessenen Opfer“, 45 min, WDR Sondersendung.
1998 – „Der Plastinator“, 45 min., WDR Menschen hautnah
1997 – „Reiz der Haut“, 60 min, WDR Menschen hautnah, mit Felix Kuballa
1996 – „Wie aus Hanim Sonja wurde“, 45 min., mit Co-Autor Per Schnell

Producerin und Realisation
2006 – „Sehnsucht nach dem Westen/ Die Rockies“, 45 min., ARD, Reporter Fritz Pleitgen
2005 – „Land der Legenden“, 45 min., ARD, Reporter Fritz Pleitgen
2003 – „Rennsteig“, 60 min., ARD, Reporter Fritz Pleitgen
2001 – „Reise ins Weihnachtsland“, 60 min., ARD, Reporter Fritz Pleitgen
1999 – „Rügen kein Wintermärchen“, 60 min. ARD, Reporter F. Pleitgen

6 comments on “Carmen EckhardtAdd yours →

  1. Liebe Carmen,

    das ist ein wunderschönes Foto.

    Könntest Du mal in _Deine mail-Box schauen, damit wir
    gemeinsam die gestellten Fragen beantworten können?

    LG
    Hans-Peter

  2. Liebe Frau Eckardt

    Victors Kopf: Eine Sache, die mich wirklich interessiert hat.
    Vielen Dank für Ihre Mühe und dass Sie dem Nach-Nazi-Geschleime der Bundesrepublik Deutschland einen “würdigen” Rahmen gegeben haben.

  3. Liebe Frau Eckhardt,
    als Sie “Viktors Kopf” vergangenes Jahr auf Einladung der VVN in Augsburg vorgestellt hatten, war es mir leider nicht möglich gewesen dabei zu sein. Ich bedauerte dies nochmals, als ich den Film im Nachhinein gesehen hatte.
    Gegenwärtig erfährt in Augsburg der Film von Josef Pröll “Die Stille schreit” sehr viel Aufmerksamkeit und wird auch durch Schulen gebucht – etwas, was ich Ihrem Film ebenfalls wünschen würde. Der Film beschreibt die Verfolgung einer jüdischen Familie vor dem Hintergrund der Stadtgeschichte und ist somit ganz anders angelegt. Doch auch hier wird diese akribische, technokratische Verwaltung des Grauens sichtbar.
    Ich habe mir deshalb Ihren Film nochmals angesehen. Dabei wird sie für mich in Verbindung mit den sprechenden Akteuren zum beklemmenden Lehrstück deutscher Vergangenheitsbewältigung bis hin zur Gegenwart. Der allgegenwärtige und teilweise durch Gesetzgebung geglückte Versuch, die Anteilnahme an Viktors Schicksal oder die Forderung seiner Rehabilitierung nur in einer Allgemeinheit zu belassen, hinter der jedes Individuum verschwindet, das aber in deutscher Gründlichkeit erfasst ist und verwaltet wird. Diese Szenen verschaffen mir tatsächlich jedes mal Gänsehaut. Dazu die fadenscheinige Begründung eines bayerischen Kultusministeriums oder die technokratischen Bewertungen vom gestiegenen Arbeitsaufwand eines Henkers oder des “Zeitgeistes” der Pathologie.
    Ihnen ist ein großartiger Film gelungen, der durchgängig die Handschrift hochwertiger Teamarbeit von der Dramaturgie über die Regie bis hin zur Kamera erkennen lässt- deshalb gilt mein Dank auch dem gesamten Team! Nachdem ich ihn das erste mal gesehen hatte, erkundigte ich mich danach, ob Sie erklärt hatten, wie es Ihnen gelungen war, diese Szenen veröffentlichen zu können. Man sagte mir dazu, dass Sie auf vieles verzichten mussten. Dennoch sind für mich die verbliebenen Szenen nicht nur wegen ihrer Unwiederholbarkeit einzigartig und voller Ausdrucksstärke.
    Was mir an Ihrer “Rolle” besonders gut gefällt, ist die wohldosierte aber entschiedene Art, mit der Sie die Versuche parieren, Sie in eine Bittstellerrolle zu drängen.
    Ich hoffe, dass das Ergebnis, trotz der vermutlich vielen Ein- und Beschränkungen, nun doch auch Ihre eigenen Erwartungen und die Ihrer Tochter erfüllt. Es sollte jedenfalls dazu geeignet sein.

    herzliche Grüße
    Artur Hoch

    1. Lieber Herr Hoch,

      danke für Ihre Zeilen. Mich berührt Ihre Anteilnahme und wie sorgfältig Sie sich mit meinem Film auseinadersetzen.
      Menschen wie Sie haben mich das Projekt durchstehen lassen.

      Herzliche Grüße
      Carmen Eckhardt

  4. ich bin seid einigen Monaten auf Ahnensuche von meiner Familie.
    Jetzt bin ich bei mein Opa geboren 1908 auf ein Ort gestoßen der Wildenhausen heist und er dort am 2.Februar 1945 gestorben ist ,nach informationen Gewalttod durch Rote Armee ( er Hat auch dort meine Oma Geheiratet ) nach Recherche gibt es diesen Film “Die Nacht von Wildenhausen” von Carmen Eckhardt.
    Dieser Film wurde von ARD ca 2005 und Arte auch ca 2005 mal ausgestrahlt.
    Nun zu meiner wichtigen Frage: wie komme ich an diese Dokumentation ran ? können sie mir ein Mitschnitt bzw irgendwas geben das ich an diese Doku ran komme dieses ist für mich sehr wichtig
    ich würde mich über eine Antwort freuen
    mfg silviok

  5. Liebe Carmen Eckhardt

    Ich habe ihnen eine Nachricht geschrieben. Inhaltlich geht es um Ahnenforschung meiner Familie und ihren Film “Die Nacht von Wildenhausen ” bitte schauen sie mal nach

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