Taxi Tänzer – Vom Tango umarmt – jetzt als Video on Demand

Taxi Tänzer – Vom Tango umarmt

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Der Film beschäftigt sich mit dem „Phänomen Tango“, seinem Charme, seiner Tiefe, seiner Lebensweisheit.
Ob der Stewardess oder dem Touristen, ob aus Zufall oder Leidenschaft dem Tangozauber verfallen, der Taxi Tänzer Eduardo will ihnen weitergeben, was er von den  Alten gelernt, was sein Leben bereichert und sogar gerettet hat. Darum bringen er und Rachel die Schritte auch den Kindern im Waisenhaus bei oder tanzen mit den Alten im Seniorinnenheim. Tango ist hier ein zärtliches, zutiefst menschliches Ritual: gleichzeitig Rhythmus, Melancholie, Nähe, miteinander schweben, die offene Hoffnung einer liebevollen Lebenshaltung. Sehnsucht kommt auf.

Eduardo Amarillo hat seine Passion zum Beruf gemacht: Er ist Tangotänzer, und man kann ihn mieten. In Argentiniens pulsierender Metropole Buenos Aires bietet er mit seiner Agentur „Tango Taxi Dancers“ einen besonderen Service an: Für ein Stundenhonorar begleiten Eduardo und seine „Taxi Tänzer“ ihre Klientinnen und Klienten in die Welt der Tanzsalons, der „Milongas“. Die Dienste der versierten Tangotänzer sind sehr gefragt, vor allem bei tanzbegeisterten Touristinnen aus aller Welt, bei Anfängerinnen und älteren Damen. Aber auch führungsschwache Herren nehmen Eduardo gerne in Anspruch, um von ihm zu lernen. Die Taxi Tänzer verstehen sich ausdrücklich nicht als Begleitagentur, private Kontakte mit den Klienten sind tabu.

Der Film Taxi Tänzer – Vom Tango umarmt  zeigt Eduardo bei der Vorbereitung auf seine Arbeit. Allabendlich zelebriert er das gleiche Ritual: Das Hemd wird gebügelt, die schwarzen Lackschuhe auf Hochglanz gewienert, die Haare mit Gel in Form gebracht. Mit dem Taxi holt Eduardo seine Kunden ab. Auf der Tanzfläche der „Confiteria Ideal“ führt Eduardo sie in die geheimnisvollen Rituale der Milonga ein, wie das des „Cabezeo“: Die Tanzpartner finden sich durch Timing, Augenkontakt und subtile Signale. Ein Blick über die Tanzfläche und ein Nicken reicht, um eine Dame aufzufordern. So können die Herren erst dann zum Tanz auffordern, wenn die Wunschpartnerin hinschaut, die Damen dagegen schauen nur dorthin, wo sie auch tatsächlich aufgefordert werden möchten. Der in die Jahre gekommene Prunk der „Confiteria Ideal“ erinnert an eine Zeit, als der Tango salonfähig wurde und Argentinien zu den reichsten Ländern der Welt gehörte. Hier wird klar, was Tango auch heute noch bedeutet: Annäherungsversuch, Spiel, aber vor allem – ein ganz besonderes Lebensgefühl.

Regie: Carmen Eckhardt, Kamera: Gerardo Milszetin, Montage: Jean-Marc Lesguillons
Dokumentarfilm, 60 Min., HD
Eine SeeMoreFIlm Produktion

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